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Mein Sohn – ein Fixer

Aber das Leben geht weiter

von Evelyne Buchmann
jago verlag, Im Boden 331, 5063 Wölflinswil.
1. Auflage 2011, 320 Seiten, broschiert, CHF 17.50
ISBN 978-3-03704-989-1

Direkt zu beziehen via E-Mail: jagoverlag@yetnet.ch

Der jahrzehntelange Leidensweg der Autorin, Mutter eines drogensüchtigen Sohnes, ist für viele betroffene Eltern und Angehörige kein Trost. Die geschilderten Erlebnisse können jedoch bei Eltern und Angehörigen von Drogenabhängigen eine solidarisierende Entlastung bewirken.
Der Tatsachenbericht zeigt auf wie zermürbend und undankbar er ist: der Kampf der Eltern gegen die Drogen. Ein Kampf, der in den meisten Fällen letztlich zur Resignation führt.

Die Autorin und der Verlag möchten mit diesem Buch darauf hinweisen, dass Prävention und Aufklärungsarbeit über den Drogenkonsum ein ständiges Schwergewicht sein müssen.

Die Autorin äussert kritische Gedanken zur Schweizerischen Drogenpolitik. So fragt sie sich, warum sich drogensüchtige Menschen überhaupt noch bemühen sollten, von der Sucht loszukommen, wenn diese ihre Drogen jetzt vom Staat erhalten. Sie bezweifelt, dass die für die liberale Drogenpolitik Verantwortlichen ihren eigenen Kindern tatsächlich auch Drogen verabreichen und verschreiben würden. Die Verwaltung der Drogensüchtigen in der Schweiz ist zu einem Milliardengeschäft geworden auf Kosten der Drogensüchtigen und ihrer Angehörigen, und letztlich auch auf Kosten der Steuerzahler, die via Krankenkasse, IV u.a. diese menschenverachtende Politik mitzutragen haben.


Drogen - Nein danke!

Diese Broschüre der Polizei enthält Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte. Sie liefert anhand von Fallbeispielen Informationen zur Drogenproblematik und den damit zusammenhängenden Deliktfeldern, informiert über die Rechtsgrundlagen, die polizeilichen Aufgaben und enthält weiterführende Informationen zu Substanzen und Beratungsstellen. Die Polizei will mit dieser Broschüre Eltern und Erziehungsberechtigten einerseits die polizeilichen Aufgaben und deren rechtliche Grundlagen näher bringen, andererseits aber auch die Bandbreite und die teils schwerwiegenden Folgen unbedachten Drogenkonsums aufzeigen und damit einen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten.

Die Broschüre kann kostenlos bei jedem Polizeiposten bezogen werden, als PDF unter www.skppsc.ch in Deutsch, Französisch und Italienisch heruntergeladen oder aber über E-Mail mb@skppsc.ch bestellt werden.



Das Maktub (Schicksal) von Luana

Sugar. Ein Tagebuch

von Michelle Nahlik
elfundzehn Verlag, 268 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen, CHF 36.00
ISBN 978-3-905769-16-6

Direkt zu beziehen via E-Mail: mailbox@elfundzehn.ch

Aus dem Tagebuch einer Heroinsüchtigen an den Schauplätzen Bern, Thun und Zürich
Michelle Nahlik erzählt in ihrem autobiografischen Buch die Geschichte einer Gymnasiastin, die mit siebzehn Jahren vom Heroin abhängig wird und alles verliert. Die Autorin stützt sich auf ihre gesammelten, von ihr selbst illustrierten Tagebücher aus den Jahren der Sucht und beschreibt die Welt der Junkies und Dealer, ihr Elend und ihre Träume an den Schauplätzen in Bern, Thun und Zürich aus erster Hand. Zahlreiche Originaldokumente aus dem Tagebuch ergänzen den Text. Es ist eine authentische Geschichte, die man mit grösster Spannung und Anteilnahme liest.


Wenn Cannabis der Seele schadet

von Lisa Lindberg/Christian Haasen
Walter-Verlag, 200 Seiten, CHF 23.70
ISBN 3-530-40177-3

Zwei Leserkommentare:

«Auf einmal krabbelten Spinnen im Kopf herum und schneidende Stimmen erteilten absurde Befehle»
, so die qualvollen Erfahrungen einer 16-jährigen Cannabis-Süchtigen. Grösser als bisher angenommen sind die Gefahren der »harmlosen« Modedroge – vor allem auch für die sensible jugendliche Seele und für das gerade in dieser Zeit so verwundbare Gehirn. Ängste, Depressionen bis hin zu Psychosen sind die Folgen eines jahrelangen Konsums der oft stark hochgezüchteten Droge Cannabis. In krisenhaften Zeiten der Pubertät werden die Anzeichen jedoch oft lange nicht erkannt. Betroffene und Angehörige reagieren hilflos, sind sie mit der psychischen Krankheit und mit der Sucht konfrontiert.

Nach dieser Lektüre dürften einige dem Kiffen gegenüber liberal eingestellte Zeitgenossen ihre Meinung nochmals überdenken. Lisa Lindberg und Christian Haasen berichten über den in der Öffentlichkeit kaum berichteten Zusammenhang von Cannabisabhängigkeit und psychischen Krankheiten wie Schizophrenie, Depression und Angststörungen. Kurze Geschichten von Betroffenen und ein ausführlicher Ratgeber für Angehörige machen das Buch für Informations- wie Hilfesuchende gleichermassen wertvoll.


Weitere Literaturempfehlungen

Marco Schnyder: Drogenfeuer. Erinnerungen an den Platzspitz. Zytglogge-Verlag.

Peggy Mann: Hasch – Zerstörung einer Legende. Fischer-Verlag.

Marianne von Allmen Seidl: Hexenjagd. Mein Leben in Abhängigkeit. Abraxas.

Evelyne Buchmann: Verlorene Jahre. EB-Verlag.